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Zusammenfassung
Kowal ist eine kleine Stadt im
Zentrum Polens. Im Nordosten von der Stadt befindet sich ein groβer Wälder- und
Seenkomplex, der Landschaftspark Gostynin und Włocławek (Gostynińsko-Włocławski
Park Krajobrazowy). Die Stadt hat eine Fläche von 4,7 km², und die
Einwohnerzahl beträgt 3500 Menschen. Kowal hat eine sehr günstige Verkehrslage.
Die Stadt liegt direkt an der Europastraüe E-75 (zugleich Landstraüe 1) und 3 km von der Autobahn A-1 entfernt, mit dem
Verkehrsknoten „Kowal“, der sich 3 km südlich von der Grenze der Stadt
befindet. 32 km in Richtung Süden von Kowal, befindet sich eine
Kreuzung zweier Landstraβen Nr.1 und Nr.2 und einige Kilometer weiter ein
Autobahnkreuz zwischen A-1 und A-2.
Die Stadt ist stolz auf ihre
Geschichte. Im Jahre 1310 soll der König Kasimir III. hier geboren worden sein.
Er ist der einzige der polnischen Könige, welcher als „der Groüe“, dank seiner
Verdienste für die Entwicklung Polens, bezeichnet wird. Das Zeichen von Kowal
ist Denkmal Kasimirs des Groüen, der von den Einwohner gestiftet wurde. Im
Laufe der Jahrhunderte war Kowal ein bedeutendes Zentrum von Verwaltungsbehörde
und Judikative. Im 17. Jh. wurde die Stadt während des polnisch-schwedischen
Krieges schwer zerstört. Ende des 18. Jh.s wurde das Schloss in Kowal
abgerissen. Im Jahre 1870 verlor auch Kowal seine Stadtrechte, die im Jahre
1919 erneut erhielt.
Bis zum Ausbruch des Zweiten
Weltkrieges war Kowal das Zentrum von Handel und Handwerk. In den 30er Jahren
des 20. Jh.s. lebten etwa 5000 Einwohner in der Stadt. Dies waren Polen, Juden
und Deutsche. Die Juden aus Kowal wurden Opfer des Holocausts. Während der
Besatzung wurden etwa 1500 Juden der Stadt in Ghettos und Konzentrationslager
deportiert, nur 13 davon überlebte.
Nach dem Zusammenbruch von
Kommunismus wurde die Stadt das Zentrum von Dienstleistungen und Handel für die
Gegend. In den vergangenen 20 Jahren baute man von Anfang an das
Kanalisationssystem mit der Kläranlage. Alle Straüen wurden modernisiert und
ihre Länge steigt von 31 km auf 48 km. Um 30 % wächst die Zahl der Häuser, denn
die neuen Einwohner ziehen gern nach Kowal um. Im Vergleich mit den anderen polnischen
Städten zeichnet sich Kowal durch die Sorge um die Pflanzen, Sauberkeit und
Ordnung aus. In der Stadt gibt es Kindergarten, Grundschule, Gymnasium, eine allgemeinbildende
Oberschule und Agrarschule CKR, drei Praxisfiliale, Rettungsdienst und das Haus
der Sozialen Dienste für Multiple Sklerose Kranke.
In der Stadt befindet sich auch:
Bank, Betrieb für Metallindustrie, Tischlerbetrieb und ein groües Unternehmen
für Glasscheiben. Hier funktionieren auch Polizeiwache, öffentliche Institution
für Straüenarbeit, Telekommunikation und Energetik. Die Stadt ist offen und
freundlich für neue Einwohner und neue Investoren.
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